Freitag, 11. Februar 2011

Profikurs der Königlichen Gartenakademi in Berlin

Auch in diesem Jahr war ich wieder zu Besuch an einem Seminar der Königlichen Gartenakademi in Berlin/Dahlem. In diesem Jahr wurde fachspezifisch über Pflanzenkombinationen und deren Anwendung in der Planung und Ausführung gesprochen und diskutiert. Als Beispiele dienten hierzu unter anderem einige Gartenschauen der letzten Jahre, aber auch Privatgärten aus Deutschland, sowie auch aus England. Geführt und begleitet wurden diese Themen von den Dozenten Isabelle van Groeningen und Christian Meyer, beide in der Fachwelt für ihr Staudenfachwissen und Planung bekannt und geschätzt. Dabei wurde auch immer der offene Dialog gesucht und da ausschließlich Fachleute anwesend waren, vielen die Beiträge und Diskussionen sehr interessant aus.
Ich habe auch in diésem Jahr die Teilnahme an dem Seminar der KGA nicht bereut, man bekommt immer neue Anregungen und Blickwinkel vermittelt und ich kann nur sagen, das es sich wieder einmal gelohnt hat.
Ich selbst habe dazu ja auch schon im letzten Jahr einen Artikel geschrieben, siehe 2010: Ein Staudenbeet...?, der zum Thema sehr gut passt.






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Michael Klinger

Sonntag, 2. Mai 2010

Neues zur Unkrautvernichtung...

Durch gezielte Zucht ist es der Firma Klinger GaLaBau gelungen, eine völlig neue Form der Unkrautvernichtung vor zu stellen: Eine auf Plüsch basierende, optisch einem Schaf ähnliche Lebensform! Bereits die zur Zucht verwendeten Elterntiere (im Bild an der Größe zu erkennen) wiesen eine große Affinität zur Aufnahme von Wild- und Wiesenkräutern wie Löwenzahn, unerwünschtem Buschwerk und ähnlichen, der Menschheit ständig Schaden zu verursachenden Pflanzen auf. Welche Erfolge lassen sich nun erst mit der zweiten Generation dieser Wunderwaffe erzielen? Die Erwartungen sind immens hoch und werden mit Sicherheit übertroffen, es wird vermutet, dass sich schon allein durch ihre Präsenz ortsansässiges "Unkraut" stark verunsichern lässt! Doch sehen Sie selbst, die Bilder sprechen für sich. Doch Vorsicht, für empfindliche Gemüter sind diese Bilder nichts!

;o)



Tropenholz aus Holzplantagen...?

Ein kurzer Gedanke zum Tropenholz aus Plantagenaufzucht. Zunächst hört sich das sehr vernünftig an und sofort wird der Gedanke der Nachhaltigkeit suggeriert, der den Verbraucher auch gleich das schlechte Gewissen nimmt, dazu bei zu tragen den Regenwald zu minimieren. Hat man das Schild gelesen, ist alles wieder o.k., schließlich kommt das Holz aus einer Plantage, nicht aber aus einem über Jahrhunderte gewachsenem Ökosystem wie dem Regenwald, das hier wird so zu sagen auf einem Feld angebaut, und dann geerntet, daran kann nichts negatives zu finden sein.
Oder?
Macht man sich einen kurzen Moment die Mühe mal die Jahresringe an den entsprechenden Bauteilen, wie z.B. Dielen, Konstruktionshölzer, o.ä. zu zählen, kommt man spielend auf 20, 25 oder auch mehr Ringe. Addiert man nun noch die bei der Fertigung weggefallenden Teile (ein Stamm ist ja rund und um eckige Profile zu schneiden fallen die Seiten zu einem großen Teil weg), stellt man fest, das dieses Holz ein Mindestalter von ca. 30 Jahren haben müsste. Vor dreißig Jahren jedoch waren Öko-Plantagen zum Anbau von Tropenholz jedoch überhaupt nicht im Gespräch.
Ein Stück, bzw. eine Fläche alten Regenwaldes kann eben einfach zu einer Plantage ernannt werden, in dem einfach nach dem "Nachhaltigen" fällen der Bäume ein paar Stecklinge in den Boden gesteckt werden, die aber nicht wirklich gedeihen können, weil das Mikroklima des Regenwaldes durch das Wegnehmen der großen Bäume geändert wurde. Die Folge ist Erosion der sehr dünnen fruchtbaren oberen Bodenschicht durch Austrocknen und Ausschwämmung und eben die weithin bekannten Probleme die dadurch auftreten.
Ist irgendwie doch nicht immer alles Öko, auch wenns draufsteht.


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Michael Klinger

Donnerstag, 4. März 2010

Jetzt erhältlich: Der umweltfreundliche Kratzbaum!


Der Umweltbewusste Katzenhalter kann aufatmen, jetzt gibt es den umweltfreundlichen Kratzbaum für die Katze von Welt! Bei Interesse melden Sie sich bei uns oder Ihrer örtlichen (Kratz-)Baumschule.

Seminar an der Königlichen Gartenakademi in Berlin

Das Seminar für Galabau-Profis, das an der Königlichen Gartenakademie in Berlin-Dahlem Ende Februar abgehalten wurde, war für alle Teilnehmer ein voller Erfolg. Den Anstoß zur Teilnahme hierzu gab die befreundete Firma Mecke GaLaBau, die im Raum Göttingen ansässig ist. Da Michael Klinger und Sascha Mecke vor einigen Jahren zusammen Studiert haben, war es in diesem Sinne auch schön, über die "gute alte Studienzeit" zu schnacken und ein paar Ideen und Erlebnisse auszutauschen.
Die Themen des Seminars hingegen waren sehr Praxis bezogen und wurden von den Dozenten, vor allem von Frau Gabriella Pape, sehr kompetent vorgetragen. Dabei fehlte aber auch nie eine gewisse Leichtigkeit und nach Rücksprache mit einigen Teilnehmern kann man sagen das es keine Minute langweilig oder ermüdend war.
Ob es sich dabei um Gartentrends der neuen Saison, neue Arten und Sorten einiger Beet- und Staudenpflanzen oder das Umsetzen einer besseren Planung handelte, alles wurde umfangreich und gewissenhaft, dabei aber kurz und knackig vorgestellt und bearbeitet. Die Akademie in Berlin-Dahlem ist dabei ein schon Geschichteträchtiger Ort, zum Anfang des 1900 Jahrhunderts wurde hier im Geiste Karl Försters eine schon damals sehr Qualitätbezogene Gartenbauschule errichtet. Aufgrund der Kriegsjahre ist zur heutigen Zeit jedoch nicht mehr alles erhalten, einiges an Fläche wurde verkauft und neu bebaut. Gabrielle Pape hat hiervon große Flächen erworben und die darauf bestehenden Gebäude und Gewächshäuser saniert. Dabei ist Frau Pape mit einem Wiederaufbau dieser Akademi bemüht, um damit auch der Gartenkultur und Tradition in Deutschland wieder einen hohen Stellenwert zu geben, den es in Deutschland einmal gab.






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Michael Klinger

Dienstag, 16. Februar 2010

Kurzportrait: Der Lerchensporn

Einer der ersten Frühjahrsblüher ist der Lerchensporn, lateinisch Corydalis. Die Sorte `solida`ist bei uns heimisch und zeigt seine violettrosa bis weißen Blütentrauben bereits ab März bis April. An Wildstandorten wächst er meist in Wäldern oder ähnlichen, ungenutzten Flächen. Dort stellt er sich meist in großer, flächiger Ausbreitung ein. Kurz nach ihrer Blütezeit zieht sich diese Sorte zurück, sie nutzt dabei die kurze Zeit der besseren Lichtverhältnisse vor dem Laubaustrieb der Bäume und Sträucher, um ihre Vegetationsperiode abzuschließen. Die Sorte `cava``und `cava f. alba` sind ebenfalls in diesen Zeitraum anzusetzen. Weitere Sorten mit späteren Blütezeiten sind: Corydalis cheilanthifolia, April bis Juli, Blüte blau; Corydalis lutea, Mai bis September, Blüte gelb und Corydalis ochroleuca, Mai bis September, Blüte cremeweiß.
Durch Kombinationen dieser verschiedenen Blütezeiten und Farben lassen sich gute Effekte erzielen. Zu dieser kleinen Staude muss jedoch ihr großer Ausbreitungsdrang erwähnt werden. Zumindest die heimische Sorte kann sich oft einer Kontrolle entziehen. Ich für meinen Teil habe jedoch nichts dagegen, da sich die Größe dieser Arten auf maximal 15 bis 25cm beläuft und sich somit andere Beetstauden sehr gut durchsetzen können. Außerdem ziehen sich die frühen Sorten ja im späteren Frühjahr wieder zurück, wie eingangs bereits erwähnt. Als Standort sollte man einen halbschattig bis schattigen Standort wählen, der nicht zu trocken ausfällt.





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Michael Klinger

Das Alpenveilchen - ein Frühjahrsblüher im Garten!


Neben den schon eher allgemein bekannten "Gesichtern" im zeitigen Frühjahr, wie dem Schneeglöckchen, dem Krokus oder den Narzissen, gibt es noch einige mehr an interessanten Frühjahrsblühern zu entdecken.
Zum Beispiel das Alpenveilchen, für viele bekannt als Topfpflanze auf der Fensterbank, kann auch im heimischen Garten angetroffen werden. Die Sorte Cyclamen coum ist im Februar bis März eine der ersten, die den Winter mit ihren rosa- bis lila farbenen Blüten verabschiedet. Und sollte es ihr einmal nicht sofort gelingen, so verträgt sie schadlos Temperaturen bis zu minus 10°C. Als Standort sollte man einenhalbschattigen Bereich unter Gehölzen oder am Gehölzrand wählen. Ihr Größenwachstum hält sich im Gegensatz zu ihren Verwandten vom fensterbrett eher in Grenzen, im Mittel wird sie lediglich 10cm hoch. Als Farbvariante ist auch die Sorte Cyclamen coum `album` im Handel zu bekommen. Wer diese Pflanze einmal in natura zu Gesicht bekommen möchte, sollte dem Arboretum Ellerhoop Thiensen einen Besuch abstatten. Dort sind sehr schöne Anpflanzungen dieser und natürlich auch vieler anderer Arten zu bewundern.

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Michael Klinger